By miradea on August 5th, 2010
Sie sollten Sicherheit garantieren und dokumentierten schließlich eine Tragödie: 16 Überwachungskameras filmten die Love Parade, die Verantwortlichen sahen zu. Protokoll einer aufgezeichneten Katastrophe.
Duisburg – Das Hoist-Haus, ein Hochhaus in der Duisburger Friedrich-Wilhelm-Straße. Keine 500 Meter vom Veranstaltungsgelände der Love Parade entfernt. Hier, im dritten Stock, befindet sich das Lagezentrum der fünf Sicherheitsfirmen, die für das Techno-Festival Ordner stellten. Hier haben die Verantwortlichen der Security-Unternehmen Blick auf die Bilder der 16 Überwachungskameras, die auf dem Areal installiert sind. Per Glasfaserkabel werden die Aufnahmen auf Flachbildschirme übertragen – in Farbe, mit Zoom, exzellente Qualität.
Auch ein Verbindungsbeamter der Polizei Duisburg ist anwesend. Seine Vorgesetzten sitzen 14 Stockwerke über ihm, mit Fensterblick auf den Alten Güterbahnhof, den Hauptbahnhof und die Menschenmengen, die sich zwischen diesen beiden Posten bewegen.
“16 Kameras – das ist für uns schon Luxus”, sagt Jan-Ole Dietrich SPIEGEL ONLINE. Gemeinsam mit Robert Ahrlé leitet er die Kölner Sicherheitsfirma R.A.D., die 400 Mann im Einsatz hat. 150 weitere Mitarbeiter sind von der Stadt Duisburg für die Straßenkontrollen engagiert worden.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,710141,00.html#ref=nldt
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By miradea on August 5th, 2010
Gigantischer Geldsegen: 40 US-Milliardäre haben öffentlich versprochen, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Initiatoren der Kampagne sind Microsoft-Gründer Gates und Investment-Legende Buffett – sie hoffen jetzt auf Dutzende Nachahmer.
Hamburg – Es ist ein beispielloser Schritt: 40 Milliardäre in den USA haben an diesem Mittwoch zugesagt, mindestens 50 Prozent ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Darunter sind auch die Initiatoren der Kampagne “The Giving Pledge”, der legendäre Investor Warren Buffett und Microsoft-Gründers Bill Gates. Beide hatten in der Vergangenheit bereits mehrfach Geld für wohltätige Zwecke gegeben.
Die Liste der Milliardäre, die sich dazu verpflichtet haben, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zu spenden, liest sich wie ein Who’s who der US-Superreichen: New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg ist ebenso darunter wie Oracle-Mitgründer Larry Ellison, der Energie-Tycoon T. Boone Pickens und Medienmogul Ted Turner. Weiterhin zählen dazu der Immobilien- und Baumilliardär Eli Broad, der Risikokapitalgeber John Doerr, der Medienunternehmer Gerry Lenfest und der ehemalige Cisco-Chef John Morgridge.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,710192,00.html#ref=nldt
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By miradea on Juli 29th, 2010
Geht das überhaupt, so ganz ohne Handy und Internet?
Internet und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unsere Freundschaften, unsere Arbeit, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Christoph Koch ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Und hat getestet, was vom Leben übrig bleibt.
Ein bekennender Online-Junkie zieht den Stecker. Und entdeckt das wahre Leben 1.0. Die etwas andere Nulldiät: informativ, inspirierend, unterhaltsam!
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By miradea on Juli 29th, 2010
Die Logik der Unvernunft
Wie gehen wir mit Geld um? Was bedeutet es uns? Warum sind so viele Menschen bereit, sich hoffnungslos zu verschulden? Und was treibt Banker, den Kollaps unseres Finanzsystems zu riskieren? In der erweiterten Neuausgabe seines internationalen Bestsellers zeigt Dan Ariely, wie unsere Entscheidungen gelenkt werden und weshalb wir in vielen Lebenssituationen zu unserem eigenen Nachteil handeln. ?Ein ebenso amüsantes wie lehrreiches Buch.? Der Spiegel
Warum sind wir beim Anblick eines köstlichen Desserts sofort bereit, unser eisernes Diätgelübde zu brechen? Wieso glauben wir, dass teure Medikamente besser wirken als preiswerte? Und weshalb tun wir uns oft so schwer, uns überhaupt zu entscheiden? Dan Ariely stellt unser Verhalten auf den Prüfstand, um herauszufinden, warum wir uns tatsächlich für vernünftig halten – wo wir doch immer wieder unvernünftig handeln.
Wider besseres Wissen greifen wir bei Gratisangeboten gerne zu, auch wenn wir ahnen, dass sie uns meist teuer zu stehen kommen. Wir nehmen für freiwillige Hilfsdienste auch lieber kein Geld als wenig. Welche verborgenen Kräfte unsere Entscheidungen im Großen wie im Kleinen täglich lenken, erklärt der renommierte amerikanische Verhaltensökonom Dan Ariely. Seine verblüffenden Experimente beweisen, dass unser Tun und Lassen höchst berechenbar ist – nämlich berechenbar unvernünftig! Wir verhalten uns in vielen Situationen so, wie wir glauben, dass man es von uns erwartet; wir fallen wissentlich auf Köder herein und lassen uns zu unvernünftigem Handeln verleiten, weil wir im Moment der Entscheidung nicht Herr unseres Verstandes sind. Warum wir dennoch daraus lernen können, wenn wir immer wieder die gleichen Fehler machen, das zeigt uns dieses Staunen machende Buch.
Über den Autor
Dan Ariely studierte Psychologie und Betriebswirtschaft. Seit 1998 ist er Professor für Verhaltensökonomik am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er leitet dort u.a. die Forschungsgruppe eRationality. Zugleich lehrt er an der Sloan School of Management. Dan Ariely lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Cambridge (MA).
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Meine Meinung: das beste und erstaunlichste Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Ich habe es verschlungen und bin immer wieder erstaunt, wie schlicht wir doch gestrickt sind!
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By miradea on Juli 29th, 2010
War ein eher ruhiger Tag: 68 Mails im Eingang, 45 geschrieben. Ich mach den Rechner aus, zieh meine Jacke an, stell mich in den Aufzug und denke: Harakiri. Gute Nacht, du schöne Welt.’
Alex Rühle ist ein erfolgreicher Journalist, er kommt ganz schön rum, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder und er ist süchtig. Er ist ein Internet-Junkie. Kein Extremfall, nicht mal die Ausnahme. Er ist gerade so abhängig wie Sie und ich es sind, nur dass wir es nicht immer wissen. Doch Alex Rühle weiß es und macht Ernst: Ein halbes Jahr wird digital gefastet, und das Leben als Journalist und Vater muss offline weitergehen. Dabei ist das Porträt einer Zeit entstanden, in der alles immer schneller geht und man doch keine Zeit hat, und in der das Allein-Sein zur Tortur geworden ist.
‘Alles abschalten! Dieses kluge und lustige Buch lesen! Danach weiß man, welches Netz man im Leben wirklich braucht.’ Doris Dörrie -> mehr ansehen / Buch kaufen